Waffen selbst hergestellt bzw. ausgeliehen                     Mittelalter und Napoleonische Zeit Ohne zu viel zu verraten, soll doch erwähnt werden, dass zur Darstellung der Lebensweise im frühen Mittelalter auch Waffen benötigt wurden. Diese wurden alle selbst hergestellt, zum einen durch Hermann Zillgen und zum anderen durch Norbert Weber. Dabei handelt es sich um Theaterwaffen, die aus Holz und Alu gefertigt wurden. Lediglich die Waffen des mitagierenden keltischen Kriegers kommen den Originalen recht nahe. Schwert und Lanzenspitze wurden hier aus Eisen gefertigt. Auch für die Darstellung der Napoleonischen Zeit benögtigten wir entsprechende Waffen um die Ereignisse von damals in etwa autentisch nachzuspielen. Zum Glück konnten wir uns auch da aus dem Fundus des ehemaligen Theatervereins von Mückeln bedienen. Frau Steffes war so nett und hat uns diese recht teuren Waffen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür, denn aus unserem mageren Budget hätten wir solche Stücke nie beschaffen können. .      Kostüme ausgeliehen  Ein großer Teil der benötigten Kostüme wurde uns freund- licherweise von Frau Steffes vom ehemaligen Theaterverein Mückeln zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank dafür!  Kostüme selbst hergestellt Da aus finanziellen Gründen nicht für alle gespielten Rollen Kostüme ausgeliehen werden konnten, mussten etliche Kleidungsstücke selbst hergestellt werden. Das betraf vor allem die männlichen Gewandungen des frühen Mittelalters. Zum Glück war zu dieser Zeit die Kleidung recht einfach gestaltet: Sie bestand meist aus einer mehr oder minder langen Tunika, einfachen Schuhen und manchmal einer einfachen Kopfbedeckung. Fehlende Kostüme mussten aus “erbettelten” und von einigen Gillenfelder Bürgern freundlicherweise gespendeten Leinentüchern genäht und zum Teil eingefärbt werden.   Schmuck selbst hergestellt Auch beim Schmuck wie  Fibeln, Hals- und Armreif musste man kreativ sein und etwas handwerkliches Geschick mitbringen, damit als Ergebnis doch recht ansehnliche Stücke geschaffen werden konnten. Auf dem Foto sieht man 2 aus Messingdraht angefertigte Fibeln (= frühe Sicherheitsnadeln), die zum Befestigen von Umhängen dienten, ein Armreif und ein Halsreif, wie sie bei den Kelten üblich waren. Sonstiges selbst hergestellt Selbst hergestellt wurden außer den bereits erwähnten Gegenständen noch ein kompletter, transportabler mittelalterlicher Marktstand mit Dach, Rückwand und Thekenbespannung aus zum Teil eingefärbtem Stoff von gespendeten Bettlaken, eine voll funktionsfähige Balkenwaage, Bühnenelemente in Leichtbauweise mit Leinwandbespannung für die Proben, eine Klavierattrappe und diverse Kleinrequisiten. Gillenfeld Mit Gillivelt vor tausend Jahren hat damals alles angefangen, ein kleiner Ort am schönen Pulvermaar. Das Münz- und Zollrecht wurd‘ verliehen, auf dem Markt wurd‘ rumgeschrieen, Kaiser Heinrich, der hat’s gut gemacht. Gillenfeld, du schönster Ort der Welt, wo es uns so gut gefällt, wir lieben dich so sehr! Gillenfeld, du Licht in unsrer Welt, du hast unser Herz erhellt, wir alle danken dir dafür! Wir feiern heut‘ die tausend Jahre, mit Jubelschrei und mit Fanfare, sind stolz auf dich, du traumhaft schönes Dorf am Maar. Und auch noch in tausend Jahren, wirst du deinen Namen tragen, Gillenfeld am schönen Pulvermaar! Gillenfeld, du schönster Ort der Welt, wo es uns so gut gefällt, wir lieben dich so sehr! Gillenfeld, du Licht in unsrer Welt, du hast unser Herz erhellt, wir alle danken dir dafür! Text von:  Helena Becker, Uschi und Norbert Weber